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AGB

1. Gesundheit des Hundes und Informationspflicht

Die teilnehmenden Hunde müssen gechipt, alters- und bedarfsgerecht geimpft sowie regelmässig entwurmt sein und sich in einem gesundheitlich zum Training geeigneten Zustand befinden.

Der/die Kursteilnehmer/in verpflichtet sich, die Kursleiterin vor Beginn eines Kurses, einer Privatlektion oder einer Veranstaltung rechtzeitig über gesundheitliche oder verhaltensbezogene Besonderheiten des Hundes zu informieren. Dazu gehören insbesondere:

  • Schmerzen, Verletzungen oder Erkrankungen

  • ansteckende Krankheiten oder entsprechende Verdachtsfälle

  • Einschränkungen der körperlichen Belastbarkeit

  • Aggressionsverhalten gegenüber Menschen oder anderen Tieren

  • Angst-, Unsicherheits- oder andere Verhaltensproblematiken

  • Läufigkeit bei Hündinnen

  • sonstige Umstände, welche die Sicherheit oder den Ablauf des Trainings beeinflussen könnten

Die Kursleiterin entscheidet im Einzelfall, ob und unter welchen Bedingungen eine Teilnahme möglich ist. Zum Schutz von Menschen, Hunden und anderen Tieren kann die Teilnahme eingeschränkt, angepasst oder verweigert werden.

Wird eine relevante gesundheitliche oder verhaltensbezogene Information vorsätzlich oder fahrlässig nicht mitgeteilt, kann die Kursleiterin den/die Teilnehmer/in bzw. das Mensch-Hund-Team aus Sicherheitsgründen vom Kurs, der Privatlektion oder der Veranstaltung ausschliessen.

2. Versicherung und Haftungsausschluss

Der Abschluss einer ausreichenden Haftpflicht- und Unfallversicherung ist Sache des/der Kursteilnehmers/in. Der/die Teilnehmer/in ist dafür verantwortlich, dass der eigene Versicherungsschutz sowie die für die Hundehaltung erforderlichen Versicherungen bestehen.

Die Teilnahme an Kursen, Privatlektionen und Veranstaltungen erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.

Der/die Kursteilnehmer/in haftet für Schäden, die durch ihn/sie, den eigenen Hund oder mitgebrachte Begleitpersonen verursacht werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Der/die Kursteilnehmer/in verpflichtet sich, allfällige Begleitpersonen über diese Teilnahmebedingungen und insbesondere über die geltenden Haftungsregelungen zu informieren.

Die Kursleiterin haftet im gesetzlich zulässigen Umfang nicht für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die im Zusammenhang mit der Teilnahme an Kursen, Privatlektionen oder Veranstaltungen entstehen, insbesondere nicht für Schäden oder Verletzungen, die durch teilnehmende Hunde verursacht werden.

Dies gilt insbesondere auch für Verletzungen oder Schäden, die während des Freispiels der Hunde entstehen können.

Die Kursleiterin haftet – soweit gesetzlich zulässig – nur für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten ihrerseits verursacht wurden. Eine weitergehende Haftung, insbesondere für leichte Fahrlässigkeit, wird im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.

Der/die Kursteilnehmer/in trägt während der gesamten Ausbildung bzw. Veranstaltung die Verantwortung für sich, den eigenen Hund und allfällige Begleitpersonen.

3. Leinenpflicht und Verhalten während der Ausbildung

Auf dem Trainingsgelände gilt grundsätzlich Leinenpflicht. Hunde dürfen nur auf ausdrückliche Anweisung der Kursleiterin abgeleint werden.

Zwischen angeleinten Hunden findet ohne vorherige Absprache kein Kontakt statt. Die Mensch-Hund-Teams halten ausreichend Abstand zueinander, sodass sich alle Beteiligten sicher und wohl fühlen können.

Der respektvolle und gewaltfreie Umgang mit dem Hund ist ein wesentlicher Bestandteil meiner

Trainingsphilosophie.

Trainingsmethoden, Umgangsformen und Hilfsmittel, die dem Hund Schmerzen zufügen, ihn einschüchtern oder gezielt in Angst versetzen, sind während meiner Kurse und Trainings nicht erlaubt.

Bei einem Verstoss gegen dieses Grundprinzip kann die Kursleiterin den/die Teilnehmer/in vom weiteren Training ausschliessen. In diesem Fall werden bereits bezahlte Kurskosten für die nicht mehr stattfindenden Leistungen anteilsmässig zurückerstattet.

Ausdrücklich nicht erlaubt sind insbesondere:

  • Leinenrucke oder schmerzhafte Leinenimpulse

  • Ankicken oder andere körperliche Einwirkungen

  • den Hund auf den Rücken werfen oder gewaltsam umdrehen

  • Schlagen oder Treten

  • Würgehalsbänder

  • Stachelhalsbänder

  • Elektroschockhalsbänder

  • Schreckreize, beispielsweise durch Schütteldosen, Wurfketten oder Discs

  • Spritzflaschen als aversives Erziehungsmittel

  • Sprühhalsbänder, unabhängig davon, ob sie mit Luft, Wasser, chemischen Substanzen oder akustischen Reizen arbeiten

  • sämtliche anderen Methoden oder Hilfsmittel, die dem Hund Schmerzen zufügen oder ihn gezielt in Angst versetzen

4. Absenzen / Versäumte Lektionen / Annullierungskosten

Terminabsagen müssen mindestens 48 Stunden (2 Werktage) vor dem vereinbarten Termin mitgeteilt werden.

Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen wird die vereinbarte Lektion grundsätzlich zu 100 % verrechnet.

Für Mantrailing und vergleichbare Trainingsangebote, bei denen sich die Teilnehmer/innen über einen Xoyondo-Eintrag oder per Nachricht anmelden, gilt die Anmeldung als verbindlich.

Nicht besuchte Lektionen können grundsätzlich nicht nachgeholt und nicht zurückerstattet werden. Das Kursgeld kann bei einer versäumten Lektion nicht auf andere Kurse übertragen werden.

Eine Rückerstattung des Kursgeldes ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, insbesondere bei schwerer oder länger andauernder Krankheit oder bei einem Unfall des/der Teilnehmers/in oder des Hundes. In solchen Fällen kann die Vorlage eines entsprechenden Arzt- oder Tierarztzeugnisses verlangt werden.

5. Gebühren und Zahlungsbedingungen

Die Bezahlung kann bar oder per E-Banking erfolgen.

Abonnements sind ab Ausstellungsdatum 6 Monate gültig.

Mantrailing-Abonnements sind ab Ausstellungsdatum 12 Monate gültig.

Nach Ablauf der jeweiligen Gültigkeitsdauer verfallen nicht bezogene Lektionen grundsätzlich, sofern keine anderslautende Vereinbarung getroffen wurde.

6. Bild- und Videomaterial von Teilnehmern, Begleitpersonen, Kunden und ihren Hunden

Während Kursen, Privatlektionen und Veranstaltungen können Foto- und Videoaufnahmen entstehen, auf denen Teilnehmende, Begleitpersonen, Kundinnen und Kunden sowie deren Hunde erkennbar sein können.

Freiwillige Zustimmung

Foto- und Videoaufnahmen von Personen werden grundsätzlich nur mit deren Zustimmung für Veröffentlichungs- und Marketingzwecke verwendet.

Die Zustimmung ist freiwillig und keine Voraussetzung für die Teilnahme an einem Kurs, einer Privatlektion oder einer Veranstaltung.

Mit der Zustimmung zur Aufnahme und Verwendung von Foto- und Videomaterial erklärt sich die betreffende Person damit einverstanden, dass die Aufnahmen insbesondere für folgende Zwecke verwendet werden dürfen:

  • Veröffentlichung auf der eigenen Website

  • Veröffentlichung auf Social-Media-Kanälen der Hundeschule

  • Verwendung in eigenen Werbe- und Marketingmaterialien

  • Verwendung zur allgemeinen Präsentation der Angebote und Aktivitäten der Hundeschule

Die Zustimmung kann jederzeit für die Zukunft widerrufen werden.

Der Widerruf kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Nach einem Widerruf werden die betreffenden Aufnahmen grundsätzlich nicht mehr für neue Veröffentlichungen verwendet. Bereits veröffentlichte Inhalte werden, soweit dies technisch und tatsächlich möglich und zumutbar ist, von den von der Kursleiterin kontrollierten Kanälen entfernt.

Eine vollständige Entfernung aus dem Internet kann jedoch nicht garantiert werden, wenn Bilder oder Videos bereits durch Dritte gespeichert, geteilt oder weiterverbreitet wurden.

Aufnahmen ohne erkennbare Personen

Foto- und Videoaufnahmen, auf denen Personen nicht erkennbar sind, können auch ohne persönliche Einwilligung für Dokumentations-, Kommunikations- und Marketingzwecke verwendet werden.

Aufnahmen von Kindern

Bei Foto- und Videoaufnahmen von minderjährigen Personen wird die Zustimmung der gesetzlichen Vertretung eingeholt.

Keine Weitergabe an Dritte

Foto- und Videoaufnahmen werden grundsätzlich nicht an Dritte zu deren eigenen Werbezwecken verkauft oder weitergegeben.

Eine Weitergabe kann jedoch erfolgen, soweit dies für die technische Veröffentlichung oder den Betrieb der eingesetzten Online-Plattformen erforderlich ist, beispielsweise bei der Veröffentlichung auf Social-Media-Plattformen.

Die Bearbeitung von Personendaten erfolgt im Übrigen gemäss der auf der Website veröffentlichten Datenschutzerklärung.

7. Schlussbestimmungen

Mit der Anmeldung zu einem Kurs, einer Privatlektion oder einer Veranstaltung bestätigt der/die Teilnehmer/in, diese Teilnahmebedingungen gelesen und akzeptiert zu haben.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.

Änderungen und Ergänzungen dieser Teilnahmebedingungen können jederzeit vorgenommen werden. Es gilt jeweils die zum Zeitpunkt der Anmeldung bzw. Buchung veröffentlichte Fassung, soweit keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen.

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